Bezahlen in Euro
Wer zuletzt vor ein paar Jahren in Sofia war, hat noch in Lewa bezahlt. Das ist vorbei: Bulgarien hat am 1. Januar 2026 den Euro eingeführt. Silvester 2026/27 ist damit das erste Silvester, das Sie in Bulgarien ganz ohne Umtausch feiern. Viele Reiseführer und Websites sind noch nicht so weit und raten weiter zum Geldwechsel.

Was seit der Umstellung gilt
Nur noch Euro: Lew und Euro liefen im Januar 2026 parallel. Seit dem 1. Februar 2026 wird nur noch in Euro bezahlt.
Keine doppelten Preise mehr: Bis zum 8. August 2026 mussten Geschäfte die Preise in beiden Währungen auszeichnen, seitdem steht nur noch der Euro am Regal.
Der feste Kurs betrug 1,95583 Lew für einen Euro. Das hilft, wenn Sie alte Preise im Kopf haben: Die Euro-Beträge sind ziemlich genau halb so hoch.
Alte Lewa umtauschen
Haben Sie noch Scheine von einer früheren Reise? Die Bulgarische Nationalbank tauscht Lew-Banknoten und -Münzen ohne Frist und ohne Gebühr in Euro. Bei Geschäftsbanken und der Post war der Umtausch nur bis Ende Juni 2026 kostenlos. Dort können jetzt Gebühren anfallen, und ab 2027 dürfen die Banken den Umtausch ganz einstellen.
Karte oder Bargeld
In Hotels, Restaurants und Geschäften im Zentrum können Sie in der Regel mit Karte bezahlen, in Metro, Bus und Straßenbahn kontaktlos direkt am Drehkreuz oder im Fahrzeug. Etwas Bargeld ist für kleine Cafés, Marktstände und Trinkgelder trotzdem praktisch. Holen Sie es am Automaten einer Bank. Wechselstuben lohnen sich für Reisende aus dem Euroraum nicht mehr, und das Auswärtige Amt rät ohnehin, eher in Banken als in Wechselstuben zu tauschen.
Trinkgeld
In Restaurants rundet man auf oder gibt um die zehn Prozent, wenn man zufrieden war. Das ist eine Gewohnheit, keine Pflicht. Prüfen Sie an Silvester die Rechnung: Bei Menüs und Galaabenden ist der Service manchmal schon im Preis enthalten.