Der Neujahrstag in Sofia
Der 1. Januar ist in Bulgarien Feiertag, und Sofia schläft lange aus. Museen und viele Geschäfte bleiben zu. Dafür ist die Stadt so ruhig wie an kaum einem anderen Tag, und Sie erleben am Vormittag vielleicht noch Kinder mit der Surwatschka, die den Nachbarn Glück auf den Rücken klopfen.

Ideen für den 1. Januar
Festgottesdienst: Zu Wasiljowden feiert der Patriarch am Vormittag die Liturgie in der Alexander-Newski-Kathedrale, zuletzt ab 9:30 Uhr. Auch wenn Sie kein Bulgarisch verstehen: Chorgesang und Kerzenlicht in der Kathedrale sind ein eindrucksvoller Start ins Jahr.
Spaziergang durchs Zentrum: Vom Witoscha-Boulevard über die Kirche Sweta Nedelja und die Rotunde Sweti Georgi zur Newski-Kathedrale. Die römischen Ausgrabungen von Serdika liegen offen am Weg.
Mineralquellen: Vor dem ehemaligen Zentralbad sprudelt warmes Mineralwasser aus öffentlichen Brunnen. Die Einheimischen füllen hier ihre Flaschen.
Aussicht auf die Witoscha: Bei klarem Wetter steht der verschneite Hausberg direkt hinter der Stadt. Gut sehen Sie ihn vom Witoscha-Boulevard aus.
Was geöffnet hat
Museen: Nationalgalerie, Nationales Historisches Museum und Bojana-Kirche sind geschlossen. Mehr unter Sehenswürdigkeiten.
Geschäfte: Viele Supermarktketten bleiben zu, einzelne öffnen am Mittag. Die großen Einkaufszentren öffneten zuletzt am Nachmittag, etwa ab 12 oder 13 Uhr.
Restaurants und Cafés: Im Zentrum haben viele geöffnet, oft erst ab Mittag. Wer ein bestimmtes Lokal im Auge hat, reserviert oder fragt vorher nach.
Feiertage 2026/27
24., 25. und 26. Dezember: gesetzliche Feiertage. Weil der 26. Dezember 2026 ein Samstag ist, ist auch Montag, der 28. Dezember, arbeitsfrei.
31. Dezember: normaler Werktag.
1. Januar 2027: Feiertag, ein Freitag.
6. Januar: Der Jordanstag ist ein kirchlicher Festtag, aber kein gesetzlicher Feiertag.
